Mit Hilfe des Applets können verschiedene Strategien zur Erkundung beliebiger, benutzerdefinierter Polygone erprobt werden. Ein Polygon ist dabei aus einzelnen Zellen zusammengesetzt und enthält eine ausgezeichnete Zelle - die Startzelle - an die der Roboter seine Erkundung beginnt und zu der der Roboter zurückkehren muß, wenn das gesamte Polygon erkundet ist.
Abb. 1: Beispielpolygon mit Hindernissen
Der Roboter kennt seine Umgebung zunächst nicht. Er kann nur erkennen, welche der unmittelbar an seinen Standort angrenzenden Zellen Hindernisse ("Löcher") sind und welche er betreten darf. In dem Polygon aus Abb. 1 erkennt der Roboter (rotes Quadrat) am Startpunkt zwei Hinderniswände und zwei freie Zellen (Hellgrau), siehe Abb. 2. Der Roboter darf sich jedoch eine Karte seiner Umgebung anfertigen; er darf sich merken, welche der Zellen, die er schon "gesehen" hat, Hindernisse sind und welche freie Zellen. Weiter darf er Zusatzinformationen zu den Zellen speichern um seinen Weg zu planen, z.B. Zellen für den Rückweg reservieren, siehe Abb. 3.
Abb. 2: "Sicht" des Roboters von der Startzelle
Abb. 3: Der Roboter (Rot) hat ein paar Zellen erkundet (Grün) und einige vorgemerkt (Dunkelgrau)
In dem Applet sind verschiedene Strategien zur Erkundung des Polygons implementiert. Außerdem kann der Roboter manuell bewegt werden, wobei zwischen verschiedenen Ansichten (ganzes Polygon, nur erkundetes Polygon) gewählt werden kann. Die Animation in Abb. 4 zeigt die Erkundung des Polygons aus Abb. 1 durch die Strategie CellExplore.
Abb. 4: Exploration eines Polygons mit CellExplore
Weiterhin stellt das verschiedene Gegenstrategien bereit, mit denen untere Schranken das Erkundungsproblem gezeigt werden.
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